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Ein Buch für die Achtsamkeit - Was ist eigentlich Journaling und welchen Zweck erfüllt es?

In diesem Blogartikel beantworten wir folgende Fragen:

  1. Was ist ein Journal?

  2. Wozu ein Journal?

  3. Was ist der Unterschied zwischen einem Journal und einem Kalender?

  4. Für wen ist ein Journal geeignet?

  5. Wie nutze ich das kopfsache-Journal?

1. Was ist ein Journal?

Ein Großteil unserer Bevölkerung ist durch den rasanten Anstieg und Verbreitung der Digitalisierung schlichtweg überfordert. Davon profitieren einige gegensätzliche Strömungen rund um „Digital Detox“. Das Journal ist dabei eines von vielen analogen Möglichkeiten, um der reizüberfluten, digitalen Welt zu entkommen.

Doch was genau ist nun ein Journal? Ein Journal ist einfaches Werkzeug für mehr Achtsamkeit in einer Welt, die maßgeblich von Digitalisierung, Informationsüberreizung und Zeitdruck geprägt ist. Es ist ein Tool der emotionalen Erforschung, um innere Gefühle in gesunde und kreative Ergebnisse zu kanalisieren. Es ist eine Form des freien Selbstausdrucks, die zur Erforschung und zum Wachstum der eigenen Person und Persönlichkeit führt.



2. Wozu ein Journal? Ein Journal dient zum Sammeln und Strukturieren der eigenen Gedanken. Es kann dir dabei helfen dein Leben besser zu organisieren sodass all deine Gedanken, Ideen und Vorhaben nicht nur in einer Gedankenwolke bleiben. Ein Journal kann grundsätzlich in mindestens zwei Typen eingeteilt werden:


  • Der erste Typ ist das strukturierte Journal, beispielsweise das kopfsache-Journal.

  • Der zweite Typ ist das frei zu gestaltende Journal - auch bekannt als Bullet Journal.

Eins haben beide Typen gemeinsam: Beide Arten von Journal dienen als Rahmen für unsere Gedanken, Gefühle und Ideen. Und auch beide haben ihre Daseinsberechtigung, da es nicht das eine perfekte Journal gibt. Es kommt immer auf die einzelnen Bedürfnisse der Nutzer an. Manchen Nutzern ist es lieber, wenn das Journal klare Strukturen und Felder vorgibt und sie durch die einzelnen Phasen und Schritte des Journals führt. Anderen ist es wiederum lieber sich frei entfalten zu können und ihre Gedanken direkt auf Papier zu bringen.


Typischerweise lesen wir Bücher, um unser Wissen und unseren Horizont zu erweitern. Doch leider verlieren wir teilweise dieses Wissens wieder, da wir es oftmals nicht in unserem Alltag unmittelbar anwenden und integrieren. Bei einem reinen praxisorientierten Workbook haben wir eine Übersicht an praktischen Aufgaben – jedoch ohne das nötige Theoriewissen um die Praxis korrekt anzuwenden. Der Vorteil unseres Journals ist, dass du dein erlerntes Wissen aus dem Theoriebuch direkt in die Praxis umsetzen kannst (Praxisbuch). Es wird weder der Fall eintreten, dass du dein erlerntes Wissen nicht anwenden kannst, noch dass du vor einer Aufgabe steht, ohne das dafür notwendige Wissen zu besitzen. Die richtige Mischung machts – die optimale Balance aus Theorie und Praxis ist für uns das zentrale Ziel unseres Journals.



3. Was ist der Unterschied zwischen einem Journal und einem Kalender?

Während ein klassischer Kalender datiert oder undatiert Platz für Termine und Aufgaben im täglichen Leben bietet, ist ein Journal ein Reflexionstool, welches sich nicht nach Jahren, Monaten, Wochen oder Tagen richtet. Ein Kalender dient dazu die täglichen Aufgaben, Termine und sonstiges übersichtlich festzuhalten. Ein Journal beabsichtigt Gedanken, Ideen und Gefühle schriftlich festzuhalten - entweder strukturiert oder unstrukturiert.


4. Für wen ist ein Journal geeignet? Grundsätzlich gibt es keine Einschränkung der Zielgruppe in der Nutzung eines Journals. Unabhängig vom Geschlecht, Berufsgruppe oder sonstiges kann jeder die eigenen Gedanken schriftlich festhalten. Wichtig zu beachten ist, dass es verschiedene Arten von Journals existieren. Diese erstrecken sich von gänzlich freien Seiten zum Selbststrukturieren bis hin zu bereits vorstrukturierten Seiten zum Befüllen.


5. Wie nutze ich das kopfsache-Journal?

Das kopfsache-Journal besteht aus einem Theorie- und einem Praxisbuch. Das Theoriebuch umfasst alle für das Praxisbuch relevanten wissenschaftlich fundierten Modelle, Konzepte und Theorien rund um die Themen Achtsamkeit, mentale Gesundheit und Selbstreflexion. Das Praxisbuch ist ein anwendungserprobtes Werkzeug zum strukturierten Beantworten gezielter Selbstreflexionsfragen.


Durch das nahtlose Zusammenspiel von Theorie und Praxis gelingt die Selbstreflexion und die daran anschließende persönliche Visionsformulierung reibungslos. Mit anschaulichen Beispielen in beiden Büchern werden alle Modelle, Konzepte und Theorien unkompliziert dargestellt. Im Praxisbuch verhelfen direkt anwendbare Erklärungen zu einem direkten Verständnis und Beantworten der Fragen.


Viele Mitarbeiter fühlen sich in Zeiten des rasanten Wandels - sei es aufgrund von neuartigen Technologien, Digitalisierung oder stetig ändernden Anforderungen an sie und ihre Arbeitsstelle - überfordert und gesundheitlich/ mental an die Grenzen gebracht. Viele von diesen Mitarbeitern bekennen ihre Sorgen nicht offen und transparent. Es ist daher die Verantwortung der Arbeitgeber sich proaktiv um das Wohlergehen der eigenen Mitarbeiter zu kümmern, indem er ihnen einen gesellschaftlichen und sozialen Mittelpunkt zur Verfügung stellt, der ein achtsames und behutsames Wachstum ermöglicht.


In guter Absicht möchten wir dir ans Herz legen dieses Journal immer dann zu bearbeiten, wenn dir danach ist. Man kann es nicht nur im Januar bearbeiten, wenn jeder für eine kurze Zeit gewillt ist, an sich zu arbeiten, sondern das ganze Jahr über. Man kann einen Blick in dieses Journal werfen, wann immer das Gefühl einen einholt, in das tiefere Ich zu blicken. Es spielt dabei keine Rolle, ob man es sich morgens vor der Arbeit, nachmittags bei einer Tasse Kaffee oder abends auf dem Sofa zur Hand nimmt. Es ist vielmehr hilfreich, wenn man es sich genau dann durchliest und bearbeitet, wenn einem selbst danach ist und man selbst die Situation als am passendsten empfindet.


Wir empfehlen das kopfsache-Journal mindestens einmal pro Jahr zu bearbeiten, um in regelmäßigen Abständen sicherzustellen die richtige Vision für sich selbst immer vor Augen zu haben und zugleich diese auch an die eventuell neuen Gegebenheiten, Lebensumstände und Bedingungen anzupassen. Es ist keinem geholfen nur einmal in mehreren Jahren sich selbst zu reflektieren, daher kann und sollte diese Übung keine einmalige Angelegenheit bleiben, sondern ein festes Ritual und eine wiederkehrende Gewohnheit werden. Achtsamkeit gewinnt man nicht von jetzt auf gleich, man muss dem Prozess Zeit und Raum geben.



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